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Hundetricks beibringen – Erste Schritte

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Die meisten Hunde, die ich kenne, können Pfötchen geben. Aber meist hört es dann schon wieder auf.

 Schade eigentlich, denn es gibt viele, sehr leicht zu erlernende Tricks. Es gibt auch schwierigere Tricks, aber die muss ich meinem Hund ja nicht zu Anfang beibringen. Tricks sollte jeder Hund können, denn sie haben mehrere Vorteile:

  1. Sie lockern den Alltag von Hund und Mensch auf. Am meisten bei schwierigen Hunden wirft das ein ganz anderes Licht auf diese Hunde und bringt ein paar Minuten Unbeschwertheit.
  2. Jegliche Übungen, also auch Tricks, fördern die Bindung zwischen Mensch und Hund
  3. Hundetricks sind wie Gehirnjogging für den Hund. Geistige Arbeit mit unseren Hunden ist wichtig um das Gehirn fit und aktiv zu halten.
  4. Hundetricks sind gut für die Muskulatur des Hundes. Je nach Trick muss der Hund verschiedene Muskelpartien anstrengen und kräftigen. Als Beispiel: Männchen machen, sehr gut für die Rückenmuskulatur.
  5. Wollten Sie nicht schon immer vor Freunden und Bekannten mit Ihrem gut erzogenen Hund angeben? Mit ein paar Tricks schaffen Sie das locker!

Welche Hundetricks für welchen Hund?

Prinzipiell kann jeder Hund jeden Trick lernen. Kleine wie große Hunde können Männchen machen oder einen Diener zeigen. Achten Sie generell darauf, dass Ihr Hund keine Stresssymptome zeigt. Bei Hunden mit Gelenk-, Hüft- oder Rückenschmerzen sollten Sie bitte beim Tierarzt nachfragen, welche Übungen für das Gelenksystem okay sind. Sprünge sollte bei diesen Hunden natürlich vermieden werden. Auch junge Hunde, die noch in der Entwicklung sind, sollten noch nicht alle Übungen machen. Schauen Sie sich immer Ihren Hund an – zeigt er Anzeichen von Schmerzen oder Unwohlsein, dann beenden Sie die Übung ohne das Endziel erreicht zu haben.

Wie werden die Übungen aufgebaut?

Sehr viele Übungen werden mit dem Folgesignal oder alternativ mit dem Zwei-Finger-Touch aufgebaut. Sollte Ihr Hund beide Signale nicht beherrschen, dann können Sie Ihren Hund auch mit einem Leckerlie locken. Beim Locken achten Sie bitte darauf, dass das Futter nach 3 – 5 Durchgängen aus Ihrer Hand verschwindet. Ihr Hund soll schließlich die Übung auch ohne Futter in der Hand ausführen. Generell macht es sich sehr gut bei den Tricks mit Markersignal oder besser noch mit dem Clicker zu arbeiten. Natürlich brauchen Sie auch ein paar Goodies für Ihren Hund. Spielt Ihr Hund gern mit Spielzeug, dann legen Sie sich auch dieses bereit.

Mit welchem Hundetrick sollte man beginnen?

Dies kommt sicher sehr auf die Neigung des jeweiligen Hundes an. Jede Übung braucht ihre Zeit. Sie können gerne zwei Übungen parallel üben. Als Eselsbrücke merke man sich hier nur: Nicht zwei Pfotentricks gleichzeitig, dies gilt auch für alle anderen Körperteile des Hundes. Das bedeutet, üben Sie gerade mit Ihrem Hund „Pfote geben“, dann ist „Männchen machen“ erst einmal tabu bis „Pfote geben“ klappt und die Übung in diesem Sinne abgeschlossen ist. Sie können aber ohne Probleme zum Beispiel „Slalom durch die Beine“ oder den „Twist üben“.

autor_anne_rosengruen

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