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Konsequente Hundeerziehung – Bertiegeschichte

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Konsequenz – Aber bitte mit Sahne

Hallo Ihr „Naja, Wenn-denn-evtl.-aber-und-wieder-auch-nicht – Wesen“!

Ihr wundert euch über diese Begrüßung? Kein Wunder, für euch sind ja auch Ausnahmen und sogar das Brechen von klaren Regeln völlig normal. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Für mich als stolzen, kleinen Terrier ist das nicht zu verstehen. Wenn ich z.B. zu meinem Kumpel Oscar sage: „Nein, Du darfst meinen Ball nicht haben.“, dann heißt das genau das und das versteht der Oscar auch ganz eindeutig. Da brauchen wir beide auch nicht mehr zu diskutieren. Er weiß dann ganz genau, dass er diesen Ball noch nicht einmal angucken darf. Denn, wenn er das dürfte, dann würde ich ihm z.B. sagen, „Au, jau! Lass uns spielen!“, oder „von mir aus, hier hasse den ollen Ball!“. Wenn ich aber „Nein“ sage, dann heißt das auch „Nein“ und nicht „vielleicht, mal sehen, könnte evtl.“.

bertieDas liegt in meiner Natur, dass ich immer das sage, was ich meine. Bei euch Menschen ist das nicht so. Neulich im Café habe ich einem kleinen Wuschel zugeschaut. Er hatte seiner Sahnespenderin mit seinem betörenden Augenaufschlag zu verstehen gegeben, dass er gern etwas Sahne von ihrem Pflaumenkuchen hätte. Sie sagte nur „Nein, Gundolf!“ Natürlich war Gundolf weiter an der Sahne interessiert und um sie auf diesen Umstand hinzuweisen untermalte er das Gucken mit einem kläglichen „IiiieUuuuuaahhgrjaulwuff“! Zwar sagte sie wieder „Nein, Gundolf“, aber er wusste wohl, dass sie das nicht so meinte. Sie war aber echt hartnäckig! Sieben Anläufe brauchte es, bis sie endlich einen Klecks herausrückte! Versonnen schleckte Gundolf die Sahne und sein Gesichtsausdruck sagte: „Na, also – geht doch! Dass sie sich auch immer so zieren muss.“

Ach, da fällt mir gerade ein, dass ich mich bei Rowdy noch gar nicht für sein „Bettel-ABC“ bedankt habe. Vielen Dank, lieber Rowdy. Das war nicht nur ein schönes Gedicht, es hat mich auch auf die Idee gebracht, den Menschen ein wenig über unsere Bettelkünste zu erzählen!

So, jetzt aber mal „Butter bei die Fische“. Ihr Menschen seid schon ein seltsames Volk. Ich als Terrier mit dem Ohr an eurer Kultur mag ja mit eurem eigenartigen Verständnis von Regeln und deren Einhaltung noch so gerade eben klar kommen. Aber das geht längst nicht allen Hunden so. Wir Hunde handeln nach einem ganz einfachen Modell: Bringt mich ein Verhalten weiter, wiederhole ich es. Bringt es mich irgendwann zum Erfolg, wiederhole ich es erst recht. Bringt es mich nicht weiter, stelle ich es ein. Euer Verständnis von Regeln bedeutet also für uns: Irgendwann werdet ihr weich! Irgendwann bekomme ich die Sahne. Ich brauche nur Geduld! Und davon habe ich satt und genug. Selbst wenn ich tatsächlich einmal nichts bekomme, kümmert mich das nicht wirklich, wenn ich in meinem vorherigen Leben oft genug Erfolg hatte.

Was das für die Erziehung bedeutet und ob euer Hund niemals einen Klecks Sahne bekommen darf oder vielleicht doch, davon erzähle ich euch das nächste mal.

 

Anleitung zur Konsequenz – Kleine Erziehungshilfen vom kleinen Terrier

Hallo Ihr Sahnespender,

wie versprochen komme ich heute sofort auf den Punkt und mache da weiter, wo ich in der letzten Geschichte aufgehört habe. Wer die letzte Geschichte noch nicht gelesen hat, ist halt selber Schuld. Nur so viel sei meinen untreuen Lesern gesagt: Es ging um einen Klecks Sahne und das Bettel ABC der Hunde. Wer also einen Hund mit einem ausgeprägten Hang zum Betteln sein Eigen nennt, sollte jetzt mal gut aufpassen!

Liebe Leute, wenn Ihr eurem Hund etwas Gutes tun wollt, dann lasst Ihn für eure kleinen Zuwendungen ruhig etwas tun. Das kann z.B. die Einhaltung eines Kommandos sein. Wie Ihr das anstellen sollt? Na, das werde ich euch jetzt mal erzählen.

Nehmen wir mal den unwahrscheinlichen Fall an, dass euer Liebling sich verstärkt für euer Futter interessiert und dies durch Betteln am Tisch herzerweichend kund tut. Und nehmen wir weiter an, dass Ihr dem traurigen Blick dieses halbverhungerten Bettlers schon das ein oder andere Mal nicht so recht widerstehen konntet. Das ist nur allzu menschlich und weiter verbreitet als Ihr denkt, also macht euch keine Vorwürfe. Aber lästig ist es schon, oder?

Gut, dann lasst euch mal von einem kleinen, aber erfahrenen Terrier erzählen, wie Ihr recht bald schon ganz entspannt euer Futter vertilgen könnt, ohne dass der Mitesser euch dabei die Wurst vom Teller guckt.

Zunächst einmal solltet Ihr euch fragen: „Was will der kleine Gnom denn durch seine Bettelei erreichen?“ Na, das ist ganz einfach: Er will sich den Bauch voll schlagen. Er will nicht süß sein. Er will nicht nett sein. Er will einfach nur euer Futter!

Und dafür würde er alles tun. Wenn es sein muss macht er dafür auch einen Handstand, aber das soll er ja gar nicht. Er soll – warum spreche ich eigentlich immer von einem Rüden, es könnte sich ja auch um eine Hündin handeln? Na ja, egal! Er soll euch nicht bei der Nahrungsaufnahme stören. Auch nicht mit herzzerreißenden Blicken. Also, was liegt da näher, als dem armen kleinen Kerl einen anderen Lösungsweg anzubieten. Glaubt Ihr wirklich, es macht ihm Spaß, dauernd den Bettler zu mimen?

Nein, glaubt mir bitte, viel lieber würde er arbeiten und nach getaner Arbeit seinen gerechten Lohn empfangen. Aber arbeiten will auch gelernt sein. Also machen wir aus eurem Bettler einfach einen Azubi. Azubis lernen zu arbeiten. Azubis dürfen auch Fehler machen. Azubis lernen immer mehr dazu und irgendwann machen sie die Gesellenprüfung. Die einen früher, die anderen später. Das ist halt so im Arbeitsleben.

Die folgenden Übungen sollen euch in die Lage versetzen, mit einem fröhlich wartenden Gesellen auf der Decke und ohne bettelnden Mitesser an eurer Seite, euer Futter zu vertilgen. Bis es soweit ist, dauert es wahrscheinlich knapp vier Wochen. Je nachdem, wie geschickt und vor allem konsequent Ihr seid. Denn innerhalb dieser vier Wochen bekommt der Azubi natürlich keinen Krümel vom Tisch, das ist ja wohl klar. Was er auch anstellt, er wird komplett ignoriert. Aber er erhält auch noch kein Kommando, denn das würde er noch nicht begreifen! Erst wenn die Ausbildung abgeschlossen ist und der Azubi genau weiß, was er zu tun und zu lassen hat, kommt die Praxis! Genau wie im Arbeitsleben auch.

Die meisten Azubis lernen erst einmal innerbetrieblich gewisse Grundkenntnisse, bevor sie leichte Aufgaben übernehmen können. Das muss euer Azubi auch, sonst ist er schnell mit der ihm gestellten Aufgabe überfordert. Das wäre dann so, als müsste der angehende KFZ Mechaniker am ersten Lehrtag einen Porschemotor komplett überholen. Und das kann es ja nicht sein, oder?

Nehmen wir an, euer Azubi soll demnächst auf (s)einer Decke Platz nehmen, wenn Ihr zu Speisen gedenkt. Dann müsst Ihr ihm erst einmal ohne Essen, ohne Decke und ohne andere Menschen beibringen, sich hinzulegen. Dazu braucht Ihr ein Pflaster oder breites Isolierband, einige Leckerchen, eine weiche Unterlage (z.B. einen Teppich) und eine ruhige Hand.

Das Pflaster klebt Ihr euch auf den Mund, denn sprechen ist erst einmal verboten. Dann setzt Ihr euch in möglichst entspannter Haltung auf den Teppich und wartet darauf, dass euer Azubi mal vorbeischaut, ohne dass Ihr ihm vorher ein anderes Kommando gegeben habt! Das Leckerchen klemmt Ihr zwischen Daumen und Handfläche und haltet es mit der Handfläche nach unten vor die Nase des Azubis. Eine ruhige, gleichförmige Bewegung eurer Hand vom Azubi weg nach unten in Richtung des Teppichs wird diesen dazu verleiten, dem Leckerchen zu folgen und sich auf den Teppich zu legen, um besser unter eure Hand schauen zu können. Tut er das, bekommt er seinen Lohn sofort ausgezahlt. Macht er das nicht, wart Ihr wahrscheinlich zu schnell. Wiederholt das Ganze etwas langsamer. Geht das immer noch nicht, könnt Ihr einen alten Terriertrick anwenden: Knickt euer Knie auf der Seite des Azubis nach oben, so dass eine Art Brücke entsteht. Die Durchkriechhöhe dieser Brücke sollte nicht viel höher sein als der liegende Azubi und wird während der Ausführung auf gar keinen Fall verändert (also nicht herunter drücken!!!)! Die Hand mit dem Leckerchen haltet Ihr von innen unter die Brücke und wenn euer Azubi die Nase unter euer Knie steckt, zieht Ihr die Hand langsam zurück. Der Azubi wird Ihr folgen und unter euer Bein kriechen. Da er aber seinen Hintern nur hindurch bekommt, wenn er sich flach auf den Boden legt, wird er das auch tun. Schon liegt er da und bekommt sofort seinen verdienten Lohn, nämlich das Leckerchen aus eurer Hand. Soweit so gut. Das Ganze wiederholt Ihr noch maximal fünf Mal und macht dann erst einmal eine Pause. Die hat sich der Azubi verdient. Nach dem ersten Mal, sollte diese Pause gut 36 Stunden dauern. Erst dann wiederholt Ihr die Übung einige Male und versucht schon bald, ob euer Azubi sie auch ohne die „Kniehilfe“ bewältigt. Legt euer Kandidat sich nun in 9 von 10 Versuchen sofort hin, wenn Ihr ihm die Hand zeigt, könnt Ihr das Pflaster von eurem Mund entfernen und beim nächsten Versuch das Kommando hinzufügen. Und zwar genau in dem Moment wenn sich das Hinterteil auf den Boden senkt. Nicht früher! Meiner sagt dazu „Platz“, aber ihr könnt im Prinzip alles Mögliche sagen, Hauptsache Ihr nehmt für die gleiche Handlung auch immer dasselbe Kommando. Nach der Bezahlung darf der Azubi übrigens tun und lassen, was er will. Bleibt er allerdings liegen, so gebt ihm, z.B. durch eine Handbewegung, zu verstehen, dass er wieder laufen darf.

Nun könnt Ihr auch schon etwas öfter üben. Aber maximal nur 5-6 Plätze hintereinander, dann min. 10 Minute Pause. Und maximal 4 Sequenzen. Ihr bleibt aber immer noch auf dem Teppich.

Reagiert euer Azubi nun mindestens bei 9 von 10 Versuchen sofort(!) auf eure Anweisung, dann gilt es zunächst das Leckerchen abzubauen. Dazu nehmt Ihr entweder einen Umhängebeutel oder eine gut und schnell erreichbare Tasche an eurer Kleidung und füllt diese mit ein paar Leckerchen. Zunächst geht Ihr genau so vor wie bisher, aber bevor Ihr den Lohn ausbezahlt steckt Ihr eure Hand in die Tasche und tauscht das „Lockleckerchen“ gegen ein anderes aus. Das sollte die gleiche Sorte oder noch leckerer sein. Klappt auch das, fangt Ihr an das Locken zu variieren. Dabei ist mal ein Leckerchen in der Hand, mal nicht. Anfangs fast immer, später immer seltener und schließlich fast nie. Ihr bleibt aber immer noch auf dem Teppich und der Azubi erhält für jede korrekt abgeleistete Arbeit auch immer und sofort seinen Lohn aus der Tasche. Klappen, auch ohne das Leckerchen, mindestens 9 von 10 Versuchen sofort, könnt Ihr anfangen das Handzeichen abzubauen. Bisher habt Ihr ja immer noch dann „Platz“ (oder eben etwas anderes) gesagt, wenn sich das Hinterteil des Azubis auf den Boden senkte. Das war sehr gut, denn so konnte der Kleine seine Handlung mit eurem gesprochenen Wort verknüpfen. Nun verlegt Ihr das Kommando mit jeder Übung um wenige 10tel Sekunden nach vorne. Irgendwann ist das gesprochene Wort dann vor eurem Handzeichen angekommen und nun wird es Zeit dieses wegzulassen. Dazu braucht Ihr jetzt das, wovon Menschen am wenigsten haben: Geduld! Ihr sprecht nämlich genau einmal euer Zauberwort. Ihr wiederholt es auf keinen Fall. Notfalls könnt Ihr noch ab und an die Hand zur Hilfe nehmen, aber auf keinen Fall noch mal sprechen! Klappt das irgendwann auch 9 von 10 Mal, dann könnt Ihr anfangen eure Körperhaltung mehr und mehr ins Aufrechte zu verändern. Aber immer schön auf dem Teppich bleiben, Geduld haben und den Azubi immer und sofort entlohnen! Ihr arbeitet ja auch nicht gerne für umsonst, oder?

Führt euer Azubi eure (Platz-)Anweisung nun auch mind. 9 von 10 Mal zuverlässig und sofort aus, obwohl Ihr aufrecht vor oder neben ihm steht, kommt der schwierigste Teil: Ihr entfernt euch einige Zentimeter von ihm, um sofort zurückzukehren und ihn zu entlohnen. Manche brauchen dazu ein „Bleib“, manche nicht, dass müsst Ihr selbst austesten. Klappt auch das irgendwann, in 9 von 10 Versuchen mit bis zu einem Meter Abstand (nach und nach erhöhen!), dann könnt Ihr die Anforderung noch weiter erhöhen, indem Ihr jeweils einmal um den Azubi herumlauft. Achtet dabei unbedingt darauf, dass er liegen bleibt. Anfangs könnt Ihr ihm vielleicht nur eine viertel Umrundung zumuten. Wichtig ist, dass er ohne Korrektur liegen bleibt. Tut er das nicht, geht Ihr zu weit. Ändert euer Verhalten so, dass der Azubi die Anforderung auch erfüllen kann, nicht umgekehrt. Dann beginnt Ihr damit die Zeit des Bleibens zu verlängern, bewegt euch immer weiter weg und verlasst auch schon mal für kurze Zeit den Raum.

Schafft der Azubi schon 90 % aller Versuche liegen zu bleiben, fangt Ihr an, die Belohnung zu variieren. Er erhält also anfangs (noch) immer, später nicht immer und irgendwann immer seltener seinen Lohn in Form von Futter, sondern Ihr teilt ihm euer wohlwollen in Form von lobenden Worten mit. Aber, tut euch selbst den Gefallen und baut die Belohnung niemals ganz ab. Der kleine Racker muss immer das Gefühl haben, dass es etwas geben könnte.

Ist auch das geschafft, dann müsstet Ihr bei ca. 500 Wiederholungen angekommen sein. Nun könnt Ihr den Teppich verlassen und die Übungen auf die Decke oder in den Korb verlegen, wo euer Azubi demnächst eure Speisezeiten verbringen soll. Aber, hier beginnt Ihr unbedingt wieder mit 100% Belohnung für korrekt geleistete Arbeit. Korrekt heißt aber auch, dass der Azubi nicht pfuschen darf. Da darf kein Beinchen heraus hängen, er muss komplett und brav auf der Decke liegen. Hat er auch das begriffen, dann geht Ihr erst einmal so vor wie auf dem Teppich und erhöht die Anforderungen immer weiter. Bis, ja bis dann endlich auch euer Futter auf dem Tisch steht. Anfangs vielleicht nicht ganz so gut riechende Lebensmittel, aber irgendwann könnt Ihr dann auch den Tisch komplett eindecken und euer erstes Wurstbrot essen. Mit einem Fröhlich wartenden Gesellen auf der Decke und ohne bettelnden Mitesser an eurer Seite. Aber geübt wird natürlich weiter, auch wenn der Azubi meint alles schon zu können.

Wenn Ihr jetzt sagt: „Boah, dat hat aber lange gedauert!“, dann kann ich nur lächeln. Denn vier Wochen sind zwar eine lange Zeit, aber erstens sind sie gut investiert, wenn Ihr für den Rest des Hundelebens in Ruhe dinieren dürft und zweitens könnt Ihr dieses Kommando ganz nebenbei auch im wahren Leben immer wieder benutzen. Allerdings müsst Ihr immer bedenken, dass der Azubi sich erst auf neue Situationen einstellen muss. Deshalb geht auch hier behutsam vor. Die Situation in einem Restaurant z.B. ist eine ganz andere, als die zu Hause. Startet euren ersten Versuch in der freien Welt deshalb bitte nicht bei einem sechs gängigen Menü, sondern lieber mit der Schale Pommes auf einer Parkbank. Das könnt Ihr dann ganz langsam steigern und zur Belohnung lasst Ihr euch dann nach vielen Zwischenstationen, von eurem Schatz zu einem feudalen Mahl beim besten Italiener der Stadt einladen. Aber vergesst dann bitte nicht euren Gesellen wieder mit nach Hause zu nehmen, nur weil Ihr ihn während des Essens gar nicht bemerkt habt. Und belohnt ihn doch bitte mit einer schönen dicken Wurst zur bestandenen Gesellenprüfung mit einem schönen Gruß von mir. Die hat er sich ja wohl verdient, oder?

Ach ja, da hätte ich noch eine Bitte: Schreibt mir doch mal, wie es mit dem Üben voran gegangen ist. Das wäre nett.

Euer Bertie

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© Hundeschule WIR2 |  Autor: Ralf Lindner | Vervielfältigung nur zum privaten Gebrauch | Veröffentlichung in jeglicher Form nur nach schriftlicher Genehmigung | Mehr zu „Bertie“ findet Ihr auf www.bertie-der-terrier.de und www.hundeschule-wir2.de

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