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Schultergeschirr – Bertiegeschichte

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Hallo Fans!

Mittlerweile darf ich euch doch so nennen, oder? Wie versprochen habe ich exklusiv für euch auch noch ein Schultergeschirr getestet. Im Vergleich zum Rückengeschirr ist das Anlegen ein Klacks, wenn Hund und Mensch es einmal raushaben. Ehrlich gesagt haben Meiner und ich uns ganz schön einen abgebrochen. Wir haben uns beide so blöd angestellt, dass der Paul und sein Leinenhalter sich vor Lachen auf der Wiese gewälzt haben. Als die beiden wieder atmen konnten, hat Paul mir dann gezeigt wie es geht: Sein Leinenhalter hat das Geschirr einfach auf den Boden gelegt und Paul hat seine Vorderpfoten in die beiden Schlaufen gestellt. Sein Leinenhalter hat einfach das Geschirr hochgezogen, zugemacht und die Leine daran befestigt – fertig. Naja, wenn man einmal weiß, wie es geht …

bertieDas Schultergeschirr von Paul war an beiden Seiten verstellbar. Das ist ein großer Vorteil und kommt dem Tragekomfort sehr entgegen. Außerdem verfügte es über einen stabilen Verschluss und der Karabiner der Leine wird an zwei Ringen befestigt, sodass Pauls Leinenhalter niemals so dastehen wird wie Meiner. Denn, selbst wenn er mal den Verschluss nicht ordentlich bedient, wird das Geschirr immer noch von den beiden, mit dem Karabiner verbundenen Ringen, gehalten. Außerdem wird der Verschluss durch diese Technik optimal entlastet. Ziehen ist mit diesem Geschirr etwas unangenehmer als mit dem Rückengeschirr, aber noch gut erträglich. Allerdings ist es ein wenig unangenehm, wenn Hund an diesem Geschirr hochgehoben wird. Meiner hatte sich vor einer Glasscherbe erschreckt, in die ich fast hinein getreten wäre. Und um das zu verhindern, hatte er die Leine hochgezogen. Das zwirbelt ganz gut in den Achseln.

Abschließend kann man sagen, dass sowohl Halsband, als auch Geschirr Vor- und Nachteile haben. Das A und O ist erst einmal, dass der Tragekomfort stimmt. Also, nehmt euch bitte Zeit beim Anprobieren, lasst euch das Ding genau erklären und überprüft mind. einmal pro Woche die Einstellung und den guten Sitz.

Ich würde weiterhin mein gutes altes (und völlig normales) Halsband favorisieren. Aber, auch ein Geschirr hat durchaus seine Vorteile. Vor allem für meine Kollegen, die gerne mal ein wenig voraus laufen wollen, bzw. meinen, das tun zu müssen. Diese Kandidaten werden mit einem Geschirr, durch den fehlenden Druck am Hals, sicherlich eher das Ziehen verringern, als mit einem der vorher von mir getesteten Folterinstrumente. Wie schon gesagt, da gebt Ihr das Geld besser für eine gute Hundeschule aus, das bringt euch mit Sicherheit weiter. Vergleicht das einfach mit einem Menschen, der kein Fahrrad fahren kann. Dem hilft es auch überhaupt nichts, wenn er sich andere Pedale oder einen neuen Sattel kauft. Nur Übung macht den Meister. Damit Mensch und Hund von vornherein richtig üben, bedarf es eben einer fachmännischen Anleitung. Und eine solche bekommt Ihr in einer guten Hundeschule.

Oh, da kommt die Peggy. Sie wollte mir mal ihr Hal… – uups, so darf ich es ja nicht nennen! Ist nämlich geschützt müsst Ihr wissen. Auf was man so in der Öffentlichkeit nicht alles aufpassen muss! Also, müssen wir einen anderen Namen finden. Deshalb habe ich Meinen beauftragt, für mich die Leute vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zu fragen, weil die nämlich für solche Hundedinge zuständig sind. Und die nennen das Haltedings „Hundehalfter“. Naja, dann nenn ich das eben auch so. Und Peggy leiht mir das Ding gerne mal aus, damit ich es für euch testen kann.

Euer Bertie

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© Hundeschule WIR2 |  Autor: Ralf Lindner | Vervielfältigung nur zum privaten Gebrauch | Veröffentlichung in jeglicher Form nur nach schriftlicher Genehmigung | Mehr zu „Bertie“ findet Ihr auf www.bertie-der-terrier.de und www.hundeschule-wir2.de

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