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Balljunkies! Hunde und der Ball

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Jeder hat sie schon einmal gesehen … Hunde, die vor ihren Menschen herumspringen, gierig nach dem Ball schauen und die Umwelt komplett ausblenden.

Viele Hundebesitzer nutzen das Ballspielen zum auspowern Ihres Hundes. Jedoch sollten solche Spiele immer sinnvoll und dosiert eingesetzt werden.
Nicht jeder Hund wird durch Ballspielen zum Balljunkie, andere sind regelrecht süchtig danach.

Wie entsteht diese Sucht? Die meisten Hunde wurden durch uns Menschen aus Unwissenheit dazu gemacht. Oft werden die typischen Hetzspiele immer am selben Ort und zur selben Zeit durchgeführt und damit das Suchtverhalten provoziert. Durch das ständige Abspulen von festen Bewegungsabläufen und die durch das Hinterherhetzen verbunden Adrenalinschübe, kommt der Hund sehr schnell in eine Art Rauschzustand.

Der Balljunkie fixiert sich auf das Objekt

Der Hund fixiert sich immer mehr auf das Objekt seiner Begierde, beginnt schon lange vor dem eigentlichen Spiel in eine Erwartungshaltung zu fallen, ist angespannt und aufgedreht. Außerdem kann es zu ausgeprägten stereotypischen Bewegungsabläufen kommen.

Richtige Balljunkies zeigen keinerlei Interesse mehr an ihrer Umwelt, weder für andere Hunde noch Menschen, sie warten nur darauf, dass endlich das Objekt der Begierde geworfen wird, damit sie den Adrenalinstoß wieder bekommen.

Ein aufgedrehter und süchtiger Vierbeiner ist weit davon entfernt ein ausgeglichenes Familienmitglied zu sein. Achten Sie deshalb genau auf Ihren Hund und sein Verhalten. Spielen ist schön und macht Spaß, aber alles mit Maß und Ziel.

autor_sabrina_reichel

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