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Alternde Hunde – wie Ihr Hund lange Fit und gesund bleibt

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Seniorengymnastik ist bei Menschen bereits stark verbreitet. Doch ist dies auch bei Hunden sinnvoll? Sollten auch Hunde im Alter noch gefordert bzw. gefördert werden? Und gibt es auch Training für hündische „Graue Zellen“? Die Antwort auf all diese Fragen lautet ganz klar: Ja!

Sanfte Motorik und Gymnastik für Hundesenioren

„Mein Hund ist doch schon so alt! Der lernt nichts mehr!“ Diesen Satz hört man immer wieder in Bezug auf ältere Hunde. Um fit und gesund im Alter zu sein, freuen sich aber auch Hundesenioren über sanfte Bewegungsübungen und altersangepassten Denksport.

Durch leichte Bewegungsübungen mit dem Hundesenior wird der Muskelabbau verlangsamt und die Beweglichkeit erhalten. Bewusstes Heben und Senken der Gliedmaßen oder sanfte Biegungen des Körpers helfen dabei. So gibt es zahlreiche, gesicherte Motorikübungen, die hervorragend für alte Hunde geeignet sind. Natürlich sollte ein Hundesenior keine Sprünge oder schnelle Sprints mehr leisten müssen, denn die Gesundheit steht hierbei an erster Stelle. Aber gezielte Gymnastizierung tut gut und macht nicht nur den Hunden Spaß.

Auch die Halter haben viel Spaß daran zu sehen, wie mobil ihr Hundesenior noch sein kann. Gerade Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose, Hüftdysplasie, neurologische Probleme, etc.) profitieren von einem gezielten Training. Die Muskulatur wird gestärkt und die Hunde gewinnen wieder zunehmend an Sicherheit. Positiv und gewaltfrei aufgebautes Training ist hier jedoch ein elementarer Faktor.

Wer rastet der rostet – das gilt auch für unsere Hunde

Nicht nur in Sachen Motorik hat ein Hundesenior noch viel Spaß. Auch altersgerechte Denk- und Suchspiele halten die Gehirnaktivität mobil und fit. Leider wird oft bei alten Hunden das Thema Kopfarbeit schnell vernachlässigt. Gerade Aufgaben, die mit der Nase bewältigt werden können, sind nicht nur artgerecht, sondern machen den meisten Hunden auch bis ins hohe Alter sehr viel Spaß. Kurze Suchspiele können sowohl in der Wohnung als auch auf dem Spaziergang durchgeführt werden. Diese benötigen keine große Vorbereitung, sind mit wenig Aufwand verbunden und haben auf den Hundesenior eine durchwegs positive Wirkung.

Nicht zuletzt ist es genau wie bei Menschen

Hunde, die altersgerecht gefordert werden, bleiben länger jung. Wie schnell Hunde altern, hängt nicht zuletzt davon ab, wie schnell wir sie altern lassen. Ein unterforderter Senior fühlt sich allein gelassen, überflüssig und nutzlos. Wer in den Augen seines Hundes bis ins Seniorenalter die pure Lebensfreude sehen möchte, sollte ihn also keinesfalls unterfordern, sondern ihn gezielt und wohldosiert fordern und fördern.

autor_nadine_wachter

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